Gesprochenes, kommt in meinem Kopf nicht mehr an.
Die Umgebung, verschwimmt. Mein Gegenüber ist unwirklich, die Wörter die mein Kopf noch fähig ist zu bilden fühlen und hören sich in mir verwaschen an. Irgendwie, meilenweit von mir entfernt.
Immer weiter entferne ich mich von meinem Körper, mein Geist, mein inneres hängt gefühlt, irgendwo in der Luft. Massig weit weg von mir. meinem Inneren.
Ich nehme nichts, lediglich meine AntiDepressiva. Ich stehe unter Strom, kann meine Gefühle und auch die Worte bis heute nicht wirklich wiedergeben. Was sich in mir bewegt, fühlt sich alles gedämpft an, wie in Zeitlupe. Wie - wenn ich einen Schlaganfall hätte, denke ich mir - so für mich.
Ich sitze hier, leer und doch irgendwie unruhig.
Immer- und immer wieder spielen die Worte sich in meinem Kopf ab.
Mal laut, mal leise.
Doch immer und immer wieder gleich.
Noch umgeben, von einer unsagbaren schwere, ich hoffe, es wird leichter mit der Zeit.
Denke ich.
Und dann, sind sie wieder da, ganz präsent und laut in meinem Kopf.
"Ich habe gekündigt."
Die letzten Wochen waren viel, aufregend und viel.. Ständiger Personalausfall, ständiges "Ich komm am Abend nochmal und mache die Abendversorgung". Ständiges Nachdenken, laut werden, ständiges Gedankenkreisen. Kein Sommer, keine warmen, lauen Sommernächte in den wir bis Spätabends mit Aperol und Pizza am Marktplatz saßen. Keine Campingnächte mit Bier und chips oder Mitternachtsschwimmen im See..
Stattdessen, im Bulli schlafen um am nächsten Morgen pünktlich zur Arbeit zu kommen, weil nach 12 Stunden Diensten und Geteilten Diensten und nur kurzen Sportpausen während der Doppelschichten der Körper schon zu kraftlos, zum nach Hause fahren war. Weil mein Bulli, mein zweites Zuhause ist und manche Kleidungsstücke bereits zweimal existieren.. Weil die beste Investition in diesem Jahr, mein Wasserkocher für den Bulli war. Weil der Heizlüfter im Hochsommer zum Einsatz kam, weil nur noch Dauerregen. Es allein im August, nur vier Dienstfreie / eigentlich warens nur drei, Dienstfreie Tage gab. Mein Kopf hängt hinterher, irgendwo..
Und immer wieder schallt es Laut in meinem Kopf:
"Ich habe gekündigt."
Glaub, ich muss das erstmal alles irgendwie verarbeiten.
..und eigentlich, wünschte ich mir nur jemanden der mir sagt - und bitte bleib doch, du bist wichtig und wir ändern das System.
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