Und jetzt, sitze ich hier.. in meinem neuen Stuhl, in meiner Neuen Wohnung.. 6 Wochen ist der Umzug her und habe einfach nur Tränen in den Augen. Vor mir, zwei Junge Männer.. sie sprechen türkisch, ich kenne beide, ich traue ihnen, sie lachen und nebenbei, arbeiten sie.
Neben mir, mein Chaos. Unausgepackte Kisten, offene Lebensmittel und meine Medikamente. Die Sorte, die mich täglich lächeln lässt, die mich täglich hoffen lässt und die, die mir meinen Alltag retten. Ein Regal voll Bücher und obenauf Pflanzen. Ein Blick aus dem Fenster links und ich sehe die Stadtkirche auf dem Berg, der Berg meiner neuen Heimat. Neben meiner Arbeit. Und irgendwas, ich kann nicht definieren was, fällt gerade ab. Ob es das Ende der Wochen ohne Küche ist, oder der Druck heute arbeiten zu müssen. Grade, bin ich einfach nur entschleunigt, sitze hier und schaue.
Ich bin dankbar, war gestern laufen, geh später noch feiern (wenn ich noch Lust hab;)) und bekomm von den beiden Männern meine Küche aufgebaut, in meiner neuen Stadt, in der ich seit 6 Wochen wohne und gefühlt endlich angkomme. Ich vermisse meine alten Nachbarn. Trotz Umzugskisten und Chaos, lieb ichs gerade sehr. So erfüllt und dankbar, war ich lange nicht. Puh. Was das' für ein Gefühl.
Ich hoffe, so sehr. Auf Leichtigkeit. Leichtigkeit.
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